Halbzeit-Bilanz - Kulturausschuss


Horst Prüfer

Im Gespräch blicken die Fachsprecher der SPD-Stadtratsfraktion auf die von ihnen betreuten Themenfelder. Hier: Horst Prüfer –Vorsitzender des Kulturausschusses.

Übrigens – mehr zu den Zuständigkeiten und den Mitgliedern des Ausschusses erfahren Sie durch klicken auf diesen Satz.

Horst, welche Themen waren der Schwerpunkt Eurer Ausschussarbeit in der ersten Hälfte dieser Wahlperiode?

Wichtiger Baustein unserer Ausschussarbeit war Theater, Museum und Musikschule. Alle drei Institutionen beschäftigten uns regelmäßig. Hier ist unter anderem das Theaterjubiläum zu nennen, das erfolgreich durchgeführt wurde. Durch die Gewinnung von Fördermitteln ist der Umbau des Museums möglich geworden, das dadurch an Attraktivität gewinnen wird. Kontinuierlich haben wir auch über die Unterstützung der Städtepartnerschaften und von Kulturvereinen wie Kantorei und Jazzclub beraten.

Das Kultur mehr als Begleitung und Förderung von Institutionen ist, kann man an dem Themen Ehrengräber und Stolpersteine sehen, die auch im Ausschuss diskutiert wurden. Dabei wurden feste Regeln für Ehrengräber in der Stadt definiert. Auch für die Beteiligung an der bundesweiten Aktion „Stolpersteine“ haben wir uns entschieden.

Die erfolgreiche Belebung des Bahnhofstunnels ist mit der Neugestaltung der Tunnelwände gelungen, über die wir intensiv im Kulturausschuss gesprochen haben.

In den letzten Jahren haben wir auch auf Neuerungen reagiert und für die Stadtbibliothek die Onleihe für E-Books eingeführt.

Bei welchen Entscheidungen kann man deutlich die Handschrift der SPD sehen?

Ein gutes Projekt, das wir als SPD gerne unterstützt haben, ist die Vergabe von Theaterkarten über die Kulturloge Mittelweser. So können auch Menschen mit geringem Einkommen Vorführungen besuchen.

Stets bemüht haben wir uns bei allen finanziellen Zwängen das Theaterangebot zu erhalten und uns auch für eine erhöhte Förderung des Museums sowie der Musikschule eingesetzt, damit der Eintritt beziehungsweise die Beiträge dort bezahlbar bleiben.

Was war das aus Deiner Sicht positive Highlight der Ausschussarbeit?

Ganz klar das Theaterjubiläum: Unser Theater ist eine von vielen Seiten gelobte Kulturinstitution, die ein breites Spektrum an Interessen bedient. Die Festivitäten zum Jubiläum waren richtig gut.

Als ehrenamtlich tätiger Politiker ist man auf die Information und die Unterstützung der Verwaltung angewiesen. Wie hat das bei Euch im Ausschuss geklappt?

Wir sind ständig, auch außerhalb der Sitzungen, im Gespräch mit dem Kulturbereich. Alle Problemstellungen werden gut aufbereitet und auch der notwendig Kontakt mit den verschiedenen Institutionen vermittelt, wenn dies für Entscheidungen notwendig ist.

Welche Themen wollt Ihr als SPD in den kommenden zwei Jahren im Ausschuss anpacken?

Mehrfach haben wir über die Möglichkeit von Hinweisschildern zu den Städtepartnerschaften diskutiert. Hier wollen wir vorankommen, um in der Öffentlichkeit die Verbundenheit zu unseren Partnern deutlich zu machen.

Den Erhalt und die Verbesserung der Angebote in der Kulturmeile der südlichen Innenstadt wollen wir sicherstellen.

Was ist die größte Herausforderung für die zweite Hälfte der Wahlperiode?

Die Haushaltslage in der Stadt ist, wie in vielen anderen Kommunen, angespannt. Daher wird es eine schwierige Detailarbeit sein, die Kulturträger in der Stadt weiterhin finanziell ausreichend auszustatten. Wir werden dies aber schaffen.

 

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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