Finanzierung Neubau "Archiv und Bibliothek" wird diskutiert

Veröffentlicht am 08.03.2016 in Kommunalpolitik
 

Die Finanzierung des "geschriebenen Worts" in Archiv und Bibliothek war Thema.- (c) SPD-Bundesvorstand

Im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und zentrale Dienste Anfang März stand das Projekt für ein neues gemeinsames Gebäude von Archiv und Bibliothek in der Langen Straße.

Archiv und Bibliothek

Die Verwaltung hatte mehrfach mit den Fraktionssprechern aus den Bereichen Kultur und Finanzen zusammengesessen, um Lösungen für die baulichen Probleme des Archivs, aber auch der Stadtbibliothek zu finden. Bisherige Versuche einen neuen Standort für das Archiv zu errichten, waren an verschiedenen Problemen gescheitert. Daneben sind der bauliche Zustand und die Enge des Posthofs für die Bibliothek zu betrachten.

Daher soll ein neues Gebäude für beide Institutionen in der Langen Straße gegenüber dem Rathaus entstehen. Die SPD-Fraktion unterstützt das Projekt, da zum einen die baulichen Notwendigkeiten für Bibliothek und Archiv gelöst werden können und zum anderen auch die städtebauliche Qualität der Langen Straße aufgewertet werden kann.

Die CDU-/FDP-Gruppe will das  vorgeschlagene Projekt nicht, da ihr die Kosten zu hoch sind und sie auch keinen Bedarf für das Archiv sieht. Auch würde zu viel Raum für die Bibliothek geplant.

In diesem Zusammenhang wies Horst PrüferHorst Prüfer darauf hin, dass das Konzept gemeinsam von der Fraktionen erarbeitet worden ist und warnte vor einem „kaputtsparen“, da man hier sonst später nur drauf zahlen würde.

Die CDU-/FDP-Gruppe schlug einen Vorschlag zu beraten, bei dem nur die Bibliothek im Erdgeschoss der Langen Straße untergebracht werden soll.

Um einen breiten Konsens zu erreichen, wurde die Entscheidung zu Finanzierung des Gebäudes dann einstimmig vertagt, um in weitere Geprächen der Fraktionen nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen.

Konsolidierter Haushalt 2014

Im konsolidierten Haushalt werden die Jahresabschlüsse des städtischen Kernhaushalts sowie der zum Konzern gehörenden städtischen Tochterunternehmen zusammengefasst.

Dabei ergab sich für 2014 ein Gesamtüberschuss von 484.000 €, wovon rund die Hälfte aus dem Kernhaushalt kommt. Bei einem Vermögen von 10,5 Mio. € bestehen Gesamt-Schulden von 7,9 Mio €.

 

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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